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Freitag, 3. August 2018 / 19.30 FILM  "unerhört jenisch"

Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln. Die Spur führt in die Bündner Berge, zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer legendären Tanzmusik. Die Familien leben eine faszinierende und leidenschaftliche Musiktradition. Sie prägt die Schweizer Volksmusik, sucht den Blues, brilliert als Chanson oder rebelliert im Punk. „Unerhört jenisch“ erzählt aber auch eine bis anhin ungehörte Geschichte mit vielen Facetten und Tonlagen. Ein Film über das Geheimnis des besonderen Sounds.

Die "Bündner Spitzbueba" begleiten den Anlass musikalisch vor und nach dem Film

 

 Eintriit frei / Kollekte

 

Seine erste LP erscheint 1977 und hiess "Che fain hoz?"
Aber das "nus" (wir) entspricht nicht dem Individualisten Paulin Nuotclà. Aber der Engadiner Künstler macht immer noch bemerkenswerte Arbeiten. Liedermacher-Pionier, Restaurator, Illustrator, Sgraffito-Künstler, Autor von romanischen Comics ...viel für eine einzelne Person.
Zu seinem 65. Geburtstag hat der Filmemacher Arnold Rauch seinem Freund seit frühester Jugend ein Filmportrait gewidmet. "E che dschain'hoz - und was jetzt" ist der Titel des Films und beschreibt alles was der Universalkünstler erzählt über sein turbulentes Leben.

Der Film ist in romanischer Sprache mit deutschen Untertiteln!


Es ist die Zeit vor und zwischen den beiden Weltkriegen. Emilie wird Glätterin. Schon bald hat sie ihre eigene Kundschaft im reichen Zürich - Fluntern. Manchmal träumt sie davon, eine Dame von Welt zu sein. Nach schwierigen Ehejahren lässt sie sich scheiden. Die Behörden wollen daraufhin ihre Töchter fremdplatzieren. In ihrer Not wendet Emilie sich an ihren Arbeitgeber. 
Elisabeth wächst als gut behütete Tochter in Chur auf. Ihre unbeschwerte Jugendzeit nimmt mit ihrer Heirat ein abruptes Ende. 
Verene Hartmann-Roffler erzählt aus dem Leben ihrer Grossmütter, zweier starker Frauen, denen es gelingt, ihren eigenen Weg zu gehen und sich treu zu bleiben - trotz der damaligen Erwartungen, wie eine Frau in der Schweiz zu leben habe.

 

 

 Der Autor
Holger Finze-Michaelsen (Jg. 1958) stammt aus dem norddeutschen Ostfriesland und studierte in Kiel und Basel. Der promovierte Kirchenhistoriker war als reformierter Pfarrer tätig in St. Antönien, Schiers und Zweisimmen, seit 2010 in Jenaz / Buchen. Er ist verheiratet und Vater von fünf Kindern. Von ihm stammen zahlreiche Publikationen zur Geschichte Graubündens, besonders des Prättigaus.

Grauer Novembermorgen
28. November 1915, ein eiskalter Novembermorgen. Der Zug erreichte um 6.38 Uhr Furna Station. Er stieg aus, grüsste einen Bekannten und verschwand in der Dunkelheit. Paul Klaas wurde nie wieder gesehen. Erst zehn Tage später wurde unter dramatischen Umständen seine Leiche gefunden. Seine Ermordung mit einem Kettenhammer erschütterte die Menschen weit über das Prättigau hinaus.

 


 

Auf den Spuren eines Pioniers

«Johann Künzle - Denker, Heiler, Kämpfer»

Das Caferama in Zuoz und Gravacultura in Susch laden auf den 26. und 27. Februar zu szenischen Lesungen mit dem Publizisten und Theatermann Marco Badilatti ein. Er porträtiert den legendären Kräuterpfarrer Johann Künzle, einen Pionier der Pflanzenheilkunde, der in Zizers Menschen aus aller Welt anzog und heilte.

Im Mittelpunkt der aus Originalzitaten, freien Dialogen, Bildern und Musik gestalteten Produktion steht der Mensch Johann Künzle (1857-1945), dessen markanter Kopf und Vollbart einst die Tafeln von Drogerien und Apotheken, Inserate, Plakate und Packungen prägte und weit über die Schweiz hinaus für sich und seine Heilmittel warb.

Stark und liebenswert
Schaut man genauer hin – und das tut Badilatti aus wechselnden Blickwinkeln - ent-puppt sich sein Protagonist als höchst facettenreiche Persönlichkeit. Vielseitig begabt und gebildet, war Künzle nämlich weit mehr als ein „treuer Diener Gottes“ und genialer Pflanzenkundler, sondern zugleich ein zeitkritischer Geist, eigenwilliger Predikant, mu-tiger Kämpfer, gewiefter Geschäftsmann, schalkhafter und angriffiger Schreiber, ein Humanist, Visionär, Patriot und kauziges Original. Wiederholt legte er sich mit seinem Bischof, mit politischen Behörden, Ärzten und andern Gegnern an, massregelte promi-nente Ratsuchende und hatte auch mit den Frauen seine liebe Not. Doch im Kanton Graubünden sorgten seine Anhänger mit einer Volksinitiative dafür, dass die Kräuter-heilkunde nach erbittertem Ringen gesetzlich verankert wurde und verhalfen Künzle so an seiner letzten Wirkungsstätte in Zizers zu einem sagenhaften Erfolg. Kurzum: Die Begegnung mit diesem starken Charakter weckt Widersprüche, beeindruckt aber vor allem und macht ihn höchst menschlich und liebenswert.

Gastspiele in Zuoz und Susch
Die erste Lesung findet am Freitag, 26. Februar, 20 Uhr, im Caferama in Zuoz, die zweite am Samstag, 27. Februar, 17 Uhr in der Gravacultura in Susch statt. Eine Reservation ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenlos (Kollekte). Für die Veranstaltung in der stimmungsvollen aber unbeheizten Gravacultura wird warme Bekleidung empfohlen.

Marco Badilatti
ist Bürger von Poschiavo GR, in Zuoz aufgewachsen und lebt heute in Amden. Er hat eine publizistische Laufbahn (u.a. bei der NZZ) hinter sich und zahlreiche Publikationen verfasst. Daneben war er Geschäftsleiter zweier nationaler Kulturverbände sowie ehrenamtlicher Präsident kultureller und humanitärer Institutionen. Zudem war er am Aufbau von Kleintheatern und eines Kulturhauses in der Region Zürich beteiligt und hat er für dieses mehrere literarische Eigenproduktionen verwirklicht.

 


 

 

Egliadas / Augenblicke

Film von Christian Schocher

 

Der Glarner Pressefotograf Emil Brunner besuchte in den Kriegsjahren 1943/44 die Surselva und fotografierte Kinder. Die Surselva, damals ein armes Bergtal mit Menschen, die um ihre Existenz kämpfen mussten. Die meisten Männer in Uniform an der Grenze, die Mütter allein mit ihren Kindern und dem Vieh auf dem Bauernhof, die Kinder bei harter Arbeit vor und nach der Schule.
Einige der von Brunner porträtierten Menschen leben heute noch.
Der Filmemacher Christian Schocher hat einige der heute alten Frauen und Männer noch einmal besucht.
Ein Film über die Vergänglichkeit und gegen die Vergesslichkeit unserer Zeit und unsere
r Kultur.

 


 

 

 

 

Bilder der Adventsausstellung

 

 

 

 

 

PAULIN NUOTCLÀ / CURDIN NICOLAY

PAULIN NUOTCL
&
FRIENDS
IN CONCERT


SAMSTAG, 18. AUGUST 2012 / 20.00
VIA FLÜELA 64, SUSCH

EINTRITT FR. 10.-- 

 


Paun jester ha siat crustas.jpg

 

FILM

Freitag, 17. August 2012, 20.00 Uhr

Via Flüela 64, Susch 

„Paun jester ha siat crustas - Fremdes Brot hat sieben Krusten“Paun jester ha siat crustas

Der Film erzählt von Saisonniers im eigenen Kanton. Männer und Frauen aus der Surselva  und aus Mittelbünden die sich in den Engadiner Hotelpalästen als Gast-Arbeiter/innen verdingten. Sie waren während Jahrzenten das personelle Rückgrat der Bündner Tourismusindustrie, bis sie in den sechziger Jahren von ausländischen Arbeitskräften abgelöst wurden.

Ein Film von Christian Schocher, der persönlich anwesend sein wird und den Film begleitet. Paun jester ha siat crustasnner und Frauen aus der Surselva

Ein Film von Christian Schocher, der persö

Der Film erzä

Ein Film von Christian Schocher, der persö

Eine Produktion der Televisiun Rumantscha 1998


 

 

FILM

Freitag, 20. Juli 2012, 20.00 Uhr
Via Flüela 64, Susch 

GUARDA – oz sun jau qua da chasa

Leere Häuser, alte Menschen und immer weniger Kinder. Mit dieser Situation war das Bergdorf Guarda in den 90er Jahren konfrontiert. Man forderte schweizweit Familien auf, nach Guarda zu ziehen. Acht neue Familien kamen nach Guarda. Sie kamen nicht nur mit Kindern, sondern auch mit neuen Ideen und Lebensarten. 20 Jahre später hat Susanna Fanzun nachgefragt, wie die Integration gelungen sei.
Ein Film über Mut und Idealismus und über die Chancen und Ängste die das Neue mit sich bringt. 

Ein Film von Susanna Fanzun, die persönlich anwesend sein wird.

Romanisch mit deutschen Untertiteln

Eine Produktion der Televisiun Rumantscha 2011

 



Lesung, zweisprachig romanisch/deutsch


mit 

 

 


 

 

Lesung

Freitag, 19. August 2011, 19.30 Uhr
Via Flüela 64, Susch

Eintritt frei

mit den Autoren
Elisabeth Mascheroni und Marco Frigg


 

   



 

1. Oldies-Tanz-Nacht

Samstag, 16. Juli 2011, 20 Uhr
Via Flüela 64, Susch

Eintritt Fr. 12.--

Auskunft 079 364 67 00


Vortrag

14. August 2010 - 20.00 Uhr

"Es wäre eine gute Bude, macht aber viel Strapazzo"
Ein Zwischenbericht zur Auswanderung der Bündner Kaffeewirte und Zuckerbäcker


von Peter Michael-Caflisch

Eintritt: Fr. 12.--
Reservationen unter 079 364 67 00


Ausstellung
11. Juli bis 5. August 2010, Finissage 6. August

Sprache in Farbe


Titel: "CORDIELMAING - HERZLICH, GROSSHERZIG"


                                                   
                                                   Ruth Thurneysen
 

 
Comedy-Zaubershow mit Shorty

7. August 2010 – 20.00 Uhr

shorty

 

Eine heiter bis komische Show, mit viel Witz, Klamauk, Komik und etwas Hokuspokus. Es ist die Geschichte eines kleinen, rundlichen Mannes, der durchs Leben stolpert und nie ganz erwachsen wird. Er ist grundsätzlich zur richtigen Zeit am falschen Ort und das Leben bestraft ihn, dennoch meistert er jede Situation mit seinem kindlichen Humor. Und genau das macht ihn so sympathisch, er ist wie Sie und ich.

 

 

 


 

 

Lesung mit Luzius Gessler

Die Stumme

                                                                 

Elisabeht Mascheroni September 2009 

 

 

Lesung mit Elisabeth Mascheroni
Ignazio  -  Der Wegmacher vom Pass dal fuorn

Anguels-tina-puorger November 2009      
Adventsausstellung
mit der Künstlerin Tina Puorger, Sent und ihren Engelfiguren
Erika Durrer und Clärli Weingart-Tscharner mit spezieller Weihnachtsdekoration

 Februar 2010      

www.gravacultura.ch

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